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ICT for Development

Entries Tagged as 'worldbank'

Dr. Rosling and Ms. Noveck, two influential thinkers on the power of Open Data, information visualisation, and innovation in governance and development, shared their ideas on how the Bank’s new Open Data policy is helping transform the world in “The Changing World – A New Mindset for a Multipolar World”. These videos are long, but very interesting (as Rosling often is). Putting the data together with a number of mapping and visualisation tools will make statistics much more ‘readable’ in future.
Videos: http://data.worldbank.org/news/rosling-noveck-event-may-21-2010 
The World Bank’s Open Data initiative is intended to provide all users with access to World Bank data. The data catalog is a listing of available World Bank data sources:  http://data.worldbank.org/

“e-Government for Development”, die Umsetzung von Geschäftsprozessen des Regierens und Verwaltens mittels Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Schwellen- und Entwicklungsländern war das Thema einer BMZ Konferenz am 18. und 19. September im GTZ Haus Berlin.

Über 80 Teilnehmer aus öffentlichen Verwaltungen in Partnerländern und Deutschland, aus Forschung und Privatwirtschaft, deutschen und internationalen Entwicklungsorganisationen diskutierten unter der Überschrift “the promise and the practice” die Potentiale und praktischen Herausforderungen der Entwicklung und Einführung von e-Government in Schwellen- und Entwicklungsländern.

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An dieser Stelle ein wenig Eigenwerbung. Ich hatte die Möglichkeit in der Zeitschrift “Internationale Politik” (dem Politologen-Olymp) ein Artikel über web2.0 und EZ zu schreiben. Hier ein kleiner Auszug und der Rest im Artikel anbei. Über Feedback, Kritik und Anregungen würde ich mich freuen. Bedaure der Artikel ist leider nicht in Englisch.

Wie das kollaborative Web 2.0 die Entwicklungszusammenarbeit herausfordert – und warum das eine Chance für Entwicklungsorganisationen ist

Mit seiner mittlerweile mehr als einer Milliarde Nutzern ist das Internet auch zur globalen Plattform für radikal neue Formen der Entwicklungszusammenarbeit geworden: Wer Hilfe braucht, sucht sich seine Geber selber im Netz. Traditionelle Entwicklungsorganisationen können von dieser neuen Dynamik, die von ganz alleine wächst, viel lernen.

Adyaka, ein Dorf im Herzen Ugandas, braucht eine neue Berufsschule. Doch keiner der 4000 Einwohner weiß, wie man einen Business Plan dafür entwickelt; bisher wurde ihnen auch nicht vom Staat geholfen. Also haben sich die
Bewohner von Adyaka ihren eigenen Weg gesucht. Sie wandten sich per Internet an die ganze Welt und baten um Unterstützung für ihr Dorf. Über das globale Nachbarschaftsnetzwerk Nabuur.com erarbeiten jetzt Freiwillige mit den
Dörflern zusammen den Business Plan. Und Adyaka ist nicht allein. Den zurzeit 150 auf Nabuur.com Unterstützung suchenden Gemeinden stehen 10 000 Ehrenamtliche gegenüber, die je nach Bedarf ihre Expertise anbieten. In dieser
webbasierten Nachbarschaftshilfe diskutieren Menschen aus aller Welt über Entwicklungsansätze, erarbeiten Konzepte und bekommen unmittelbares Feedback über die Erfolge und Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Nabuur ist nur eine von vielen Plattformen und neuen Web-Akteuren, die in den letzten Jahren entstanden sind. Ihren Ansätzen ist eines gemeinsam: Sie nutzen das Potenzial der Vernetzung durch das Internet, um neue Ideen für Entwicklung voranzutreiben. Entwicklungsorganisationen sehen sich hier mit einer neuen Dynamik konfrontiert. Im Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe wird die Rolle der Betroffenen neu definiert: Sie suchen sich die Geber selber aus.

Gesamter Artikel: original_ip_12_kreutz.pdf